Erfahrungsberichte.

 

Katharina Schöpfel und Skáti frá Midsitju


Anfang Februar hat mir meine Trainerin angeboten, mich mit um ein Pferd zu kümmern, das zurzeit eine Weile am Hof stehtund demnächst nach Österreich umzuziehen soll. Ich war super happy darüber, weil ich es immer spannend finde, sich auf ein völlig anderes Pferd einzustellen und einem das ja auch reiterlich viel bringt. Seitdem haben Skáti und ich viele schöne Ausritte gemacht oder auch Freiarbeit vom Boden. Da er schon etwas älter ist, machen wir alles eher entspannt, aber trotzdem macht er super viel Spaß zu reiten und am liebsten mag ich seinen Schritt, der außergewöhnlich gut ist und einem ein cooles Gefühl gibt.

Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich auf ihn einzustellen, weil ich anfangs eher angespannt und vorsichtig und er dann relativ flott war. Das hat sich aber zum Glück schnell gelegt und seitdem fühle ich mich auf ihm super wohl.

Aufgrund der Coronakrise bleibt er noch etwas länger als geplant, weil er zurzeit nicht über die Grenze nach Österreich darf, aber ich werde ihn, wenn er geht auf jeden Fall sehr vermissen und bin froh, dass ich die Möglichkeit habe, von ihm zu lernen.

Miriam Wender mit Sandra vom Hülbehof

Ich bin Miriam Wender und ich mache derzeit meine Ausbildung als Pferdewirtin, Fachrichtung Gangreiten, auf dem Hülbehof bei Familie Vollmer/Mattner. Ich reite schon gefühlt seit ich denken kann, hatte aber die meisten Jahre davon leider nicht das Glück, ein eigenes Pferd zu besitzen. Trotzdem hatte ich durch Veronika und Gundula die Möglichkeit, viele verschiedene Pferde zu reiten und auszubilden, die sie mir auch zum Turnier reiten zur Verfügung stellten. Dadurch hatte und habe ich die Möglichkeit, Pferde mit unterschiedlichsten Voraussetzungen und Eigenschaften zu reiten, wofür ich ihnen sehr sehr dankbar bin.

Das herausragendste dieser Pferde ist für mich sicherlich Sandra vom Hülbehof. Sie ist eine hübsche Rappstute mit sehr guten Grundgängen, ihr Tölt war deutlich schwieriger zu reiten. Am Anfang haben wir etwas Zeit gebraucht, um zueinander zu finden. Sandra ist eine sehr sensible, feinfühlige Stute, die viel Aufmerksamkeit und Gefühl braucht. Unsere Bremswege waren zunächst bestimmt von der Länge einer halben Ovalbahnrunde... ;)

Das weckte aber meinen Ehrgeiz und je mehr Zeit Sandra und ich zusammen verbrachten, desto mehr wuchsen wir zusammen. Wir haben unglaublich viel zusammen gelernt und lernen immer noch. Die ersten kleinen Turniererfolge stellten sich ein, vor allem in Gehorsamsprüfungen. In der Dressurkür schafften wir schließlich die Jugendkader-Qualifikation und auch Platzierungen in einfachen Viergangprüfungen.

Trotzdem muss man sagen, dass mir die Turniererfolge mit Sandra nicht am wichtigsten sind. Am wichtigsten ist es, einen Partner gefunden zu haben, auf den man sich immer verlassen kann. Ob wir jetzt ohne Sattel ausreiten, Jungpferde bei ihren ersten Ausritten begleiten oder im Fluss schwimmen gehen, ich weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann. Daher ist es auch kein Wunder, dass wir Sandra schließlich doch gekauft haben und ich nun seit einem Jahr stolze Pferdebesitzerin bin.

Nina Kiessling mit Sprengur von Lindscheid


Als ich 2012 anfing auf dem Rexhof in Altrip Reitstunden zu nehmen, stand Sprengur schon auf dem Rexhof. Er war das Turnierpferd von Andrea Vollberg-Scheidler, die zu diesem Zeitpunkt den Rexhof geführt hat. Andrea hat damals viele erfolgreiche Turniere mit Sprengur geritten und ich habe die beiden sehr bewundert. Ein Jahr später bekam ich dann mein erstes eigenes Pferd, mit dem ich in der Kinderklasse gestartet bin. 2014 sind wir mit unseren Pferden auf das Gestüt Kreiswald umgezogen. Ich nahm weiterhin regelmäßig viele Reitstunden bei Andrea und es dauerte nicht lange, bis ich mein zweites Pferd bekommen sollte. Jetzt hatte ich zwei Pferde, mit denen ich viel trainieren und auf Turnieren starten konnte. Eines Tages sprach mich Andrea an und fragte mich, ob ich Sprengur mit reiten und ihn auf Turnieren vorstellen möchte. Natürlich war ich sofort begeistert von dieser Idee. Schließlich konnte ich von Sprengur jede Menge lernen, das ich dann an meine Pferde weiter geben konnte. Nachdem meine Eltern auch nichts dagegen hatten - Bedingung waren keine schlechten Noten in der Schule - begannen wir mit Reitstunden. Das war anfangs ganz schön aufregend. Ich konnte Sprengur immer einschalten - aber das Ausschalten war sehr schwierig! Höher, weiter, schneller… das ging immer. Im Tölt war ich anfangs nur der Beifahrer. Dabei sah alles so einfach und leicht aus, wenn Andrea ihren Sprengur geritten ist. Nach vielen Lehrstunden durfte ich mit Sprengur erstmals auf dem OSI Birkenhof in der Kinderklasse starten und wir belegten den ersten Platz! 2018 starteten Sprengur und ich auf dem Münzenfelderhof. Dort hat Dani uns gesehen und sprach Andrea und meine Eltern an, ob ich Interesse am Kader hätte. Natürlich hatte und habe ich und meine Eltern und Andrea fanden die Idee auch sehr gut. Seit 2019 starte ich mit Sprengur und meinem eigenen Pferden in der Jugendklasse. Dank Sprengur und Andrea - die mich beide ständig fordern - haben sich meine reiterlichen Fähigkeiten verbessert und meine eigenen Pferde sind auch um einiges besser geworden. Ich bin Andrea sehr dankbar, dass sie mir dieses Ausnahmepferd zur Verfügung stellt.


Katrin Seybold mit Hákon von Nordheim und Jór vom Hülbehof

 

Hallo, ich heiße Katrin und bin 16 Jahre alt. Ich habe zwei eigene Pferde, die beide auf dem Hülbehof stehen. Letztes Jahr fragte mich Familie Vollmer/ Mattner, ob ich nicht ein Jungpferd von ihnen anreiten und ausbilden wollen würde. Begeistert willigte ich natürlich ein. Somit begann im Frühjahr 2019 meine Geschichte mit Hákon von Nordheim. Er war damals ein sehr scheuer fünfjähriger Wallach, der erst seit kurzem bei uns auf dem Hülbehof stand. Mit genug Ruhe fasste er aber schnell Vertrauen und war sehr lernwillig, allerdings war er sehr sensibel, weshalb man beim Reiten sowie im Umgang auf keinen Fall zu viel Druck machen durfte. Egal ob in der Halle, Ovalbahn oder im Gelände, er war immer kooperativ mit sehr viel vorwärts. Dieses Pferd zu reiten und auszubilden hat mir sehr viel Freude bereitet und ich habe auch viel dazugelernt. Als er angeritten und eingetöltet war wurde er von Familie Vollmer/ Mattner zum Verkauf angeboten, weshalb ich ihn dann auch bei einigen Verkaufsterminen vorgestellt habe. Im Sommer 2019 hat er dann eine liebevolle Besitzerin gefunden, steht nun noch immer bei uns am Hof und ich darf ihn auch noch ab und zu reiten. Vielen Dank an dieser Stelle für dieses spannende und fordernde Pferd!

Im Spätsommer 2019 stellte mir Familie Vollmer/ Mattner einen „Nachfolger“ für Hákon zur Verfügung: einen vierjährigen Wallach mit dem Namen Jór vom Hülbehof. Auch er war sehr lernbereit, war aber von Anfang an sehr zutraulich und verschmust. Mit ihm zu arbeiten macht mir jedes Mal wieder sehr viel Spaß, da er ein sehr angenehmes Temperament hat und vor fast nichts Angst hat, wenn er einem vertraut. Er geht sehr gerne Ausreiten und ist auch immer recht flott unterwegs. Im Moment arbeiten wir am Eintölten. Im Gegensatz zu Hákon ist Jór ein Viergänger und da fast alle Pferde, die ich bisher geritten bin, Fünfgänger sind ist das auch eine neue Erfahrung für mich. Ich genieße jeden Tag mit diesem wunderbaren Pferd und hoffe natürlich auf viele folgende.

Besonders bedanken möchte ich mich auch bei Familie Vollmer/ Mattner für das Vertrauen und diese beiden tollen Pferde, die sie mir zur Verfügung gestellt haben/ stellen!

 

 

Lara Vogler - Hekla vom Hülbehof


Hekla ist für mich ein ganz besonderes Pferd! 
Mit ihr durfte ich meine ersten Erfahrungen in der Jungpferdearbeit sammeln, begonnen vom ersten Aufsitzen über den ersten Ausritt bis hin zum ersten Passversuch. Ich bin sehr dankbar ein so Leistungsbereites Pferd wie Hekla ausbilden zu dürfen. Die Fortschritte sowie Rückschläge verhalfen mir dazu, meine Reiterliche Fähigkeiten zu verbessern und meine Ideen ständig neu zu überdenken. Hekla zaubert mir tatsächlich ein Lächeln ins Gesicht durch ihre Fröhliche aufgeweckte Art. Ein besonders schöner Moment war die Möglichkeit, Hekla als selbst eingerittenes Pferd auf Futurity Prüfungen vorstellen zu dürfen. 
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen und die tägliche Unterstützung an Familie Vollmer/Matter!

 

Despina Zoe Meißner und Sláttur frá Starrastödum

 


Hallo, ich bin Despina und bin 11 Jahre alt. Seit dem Winter 2016 kenne ich Sláttur, Spitzname Slátti. Ich habe mit Slátti schon echt viel erlebt und wir sind zu einem super Team zusammengewachsen. Er ist mittlerweile 29 Jahre alt. Früher war er ein sehr erfolgreiches Turnierpferd und hat über 150 tolle Nachkommen. Nun genießt er seine Rente und töltet mit mir durch den Wald. Durch ihn habe ich viele Dinge gelernt wie zum Beispiel: Rennpass und Tölt. So habe ich Ihn kennengelernt: In meine Winterferien habe ich beim misten am Wiesenhof geholfen. Als Dankeschön durfte ich immer mit der Reitlehrerin Michelle ausreiten gehen. Da mein eigenes Islandpferd verletzt war und kein Schulpferd zur Verfügung stand, durfte ich Slátti reiten. Ich war echt froh, dass ich jeden Morgen geholfen habe, denn so habe ich Slátti als mein bester meinen Freund entdeckt.

Mit Ihm habe ich eine wahre Freundschaft fürs Leben gefunden!

Luisa Heller und Bakkus von der Krähenweide


Hey, mein Name ist Luisa Heller, ich bin neu im Kader. Mein eigenes Pferd ist Hákon vom Pfaffenbuck, momentan reite ich noch Bakkus von der Krähenweide, er ist ein Pferd von meiner Reitlehrerin Andrea Christl, auf dem Gestüt Islandpferde Pfaffenbuck in Ansbach . Bakkus ist ein großer schwarzer fünfgang Wallach und neun Jahre alt. Auch wenn er manchmal etwas aufdringlich ist, ist er liebenswürdig und ein guter Begleiter. Neben den Reitstunden und ausreiten, arbeite ich mit ihm auch vom Boden aus, hier ist er sehr aufmerksam und arbeitet gut mit. Durch Andreas und Lenas Unterstützung kommen wir Stück für Stück weiter, auch in unser Weg noch lange ist bin ich sehr dankbar ihn gehen zu dürfen. Ich möchte natürlich Andi dafür danken, denn ohne sie wäre das alles natürlich nicht möglich. Mein Ziel für dieses Jahr ist weiter zu kommen und eine respektvolle Bindung aufzubauen. Auch auf die Turniersaison bin ich schon sehr gespannt, wie alles laufen wird, und wie unsere Ergebnisse sein werden. Jedoch ist mir am wichtigsten dass er mir zuhört und wir alles gut meistern werden. Ich wünsche allen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2019 und viel Spaß!

Josje Bahl und Sunna vom Wiesenhof

 

Ende 2015 war ich auf der Suche nach einem Pferd, mit dem ich mehr Erfahrung in Passdisziplinen sammeln konnte. Bernhard Podlech bot mir daraufhin an, dass ich Sunna vom Wiesenhof reiten dürfte. Sunna ist eine sehr gute Passstute, die zu der Zeit zu Verkauf stand.Da ich das Glück habe auch eigene Pferde zu besitzen, ist es finanziell nicht immer möglich für ein zur Verfügung gestelltes Pferd auch aufzukommen, woraus sich ergab, dass Bernhard mir die Möglichkeit gegeben hat Sunna zu reiten und auch auf Turnieren vorzustellen, sie aber weiterhin zu Verkauf stand und daher natürlich jederzeit verkauft hätte werden können. Eine solche Übereinkunft bietet natürlich nicht viel Sicherheit, bot für mich aber eine riesige Chance mit einem so guten Pferd arbeiten und lernen zu dürfen.

In der Saison 2016 konnte ich mit ihr u.a. den 1.Platz auf der Baden-Württembergischen Meisterschaft, sowie den 1. Platz auf der DJIM, jeweils im Speedpass, erreichen und mich mit ihr auch für die MEM qualifizieren, auf der sie dann Bronze im Speedpass gewinnen konnte.

Sunna ist mir über die Zeit sehr ans Herz gewachsen und ging im August 2016 dann auch in meinen Besitz über. Ich konnte weiterhin mit ihr erfolgreich starten und erfreue mich auch jetzt noch sehr an ihr.

Ein herzliches Dankeschön dafür geht an Bernhard Podlech !

 

Larissa Ambrosius mit Kola vom Grenzland & Embla frá Hellulandi


Mit 6 Jahren fing ich an in der Saga Reitschule Grenzlandhof von Familie Becker Islandpferde zu reiten. Es machte mir viel Spaß und ich entdeckte die Liebe zu diesen tollen Pferden mit ihrem liebevollen Charakter und auch eigenwilligen Persönlichkeiten. Im Dezember 2015 hat Dieter Becker mir das Angebot gemacht, mich zu trainieren und stellte mir seine Pferde zur Verfügung. Ich fühlte mich sehr geehrt und nachdem mir meine Eltern die Unterstützung zusagten, nahm ich es natürlich an.

Kola vom Grenzland wurde mein erstes Turnierpferd, eine wunderschöne Rappstute die Ullu Becker gehört. Ich ritt mit Kola im Frühling 2016 mein erstes Turnier in der Kinderklasse V6 und T8 und weitere folgten. Kola ist ein Traum von Pferd, sie hat mir immer zu gehört und mir die Selbstsicherheit gegeben, im Turniersport Fuß zu fassen. Ein ganz besonderes Erlebnis war als ich Kola auf einem Vogesen Wanderritt reiten durfte. Wie frei und sicher Kola mich durch teilweise schwieriges Gelände trug und man sich mit der Natur verbunden fühlte. Das werde ich niemals vergessen. Auch heute hilft mir Kola immer wieder mich reiterlich weiter zu entwickeln. Vielen Dank dafür an Ullu Becker.

Im Spätsommer 2016 bekam ich mein 1 eigenes Pferd, Bara frá Efri- Raudalaek, eine hübsche weiße 5 jährige Stute aus Island. Um sich besser in unser Klima einzugewöhnen bekam sie erstmal eine Pause auf der Koppel und Dieter Becker gab mir um weiter reiten zu können, seine Embla frá Hellulandi. Embla ist eine sehr sensible Fünfgang Stute mit taktklaren Tölt bis ins hohe Tempo. Ich fühlte mich sofort wohl auf ihr und ich lernte vieles, was ich bei meinem eigenen jungen Pferd anwenden konnte.

2017 war ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches Jahr, mit Embla auf dem Islandpferdefestivel in Zweibrücken 4. Platz in der Z.A. T7 und 8. Platz. Z.A V5 im B-Finale und auf der Maimot in der Kinderklasse mit meinem Pferd Bara Landesmeister Reinland-Pfalz –Saar im Tölt und Viergang. Mit beiden Pferden nahm ich an der DJIM 2017 Kinderklasse L teil und wurde in den BW –Kader aufgenommen. Eine ganz neue Erfahrung mit vielen jungen Leuten ein Team zu bilden und auf den Lehrgängen gemeinsam zu lernen und Spaß zu haben. Vielen Dank auch an dieser Stelle an DaniGehmacher und ihrem tollen Team von Trainern. 2017 DJIM in Werheim mit Bara Deutscher Jugendmeister in der Kinderklasse Fünfgang und mit Embla 14. Platz Viergang und 2. Platz im B- Finale Tölt. Es war eine so schöne Erfahrung an einem solchen Turnier dabei sein zu dürfen.

2018 kam ich in die Jugendklasse und das Training mit Embla ging weiter, mittlerweile wurden wir ein richtig gutes Team, so dass ich mich an die schweren Prüfungen wie Tölt T3 und  Viergang V2 heranwagte. Im Mai auf der DJIM 2018 auf dem Grenzlandhof platzierten wir uns gemeinsam in der J4. T3 auf den 14. Platz und in der J4.V2 auf den 17. Platz und mit Kola auf den 7. Platz in der Y1. D3a. Der Isihammer im Juni würde mein erfolgreichstes und letztes Turnier mit Embla mit dem 1. Platz in der Y1.T3 und dem 5 Platz in der Y1.V2. Danach wurde Embla verkauft an Ihre nette neue Besitzerin Natalie Siegel. Die zwei passen sehr gut zusammen, was mir den Abschied leichter machte.

Ich darf mich glücklich schätzen Eltern zu haben die mich unterstützen und mir meinen Traum vom eigenen Pferd erfüllt haben und Dieter Becker, der mir dieses tolle Pferd ans Herz gelegt hat. Ich liebe meine Bara über alles und verbringe jede freie Minute bei ihr. Sie macht mir so viel Freude und wir zwei meistern alles gemeinsam, ob im Gelände oder auf dem Turnier.

Unser Motto ist: „Ich gehe auf Füßen, du gehst auf Hufen, jeder geht anders aber wir gehen zusammen.“

Ich möchte mich bei meinem Trainer Dieter Becker für das Training auf seinen Pferden herzlich bedanken, Kola und Embla haben mir so viel beigebracht und ich bin Glücklich dass Sie mich auf meinem Weg begleitet haben.

Oona Auer – Gloa


Im Frühjahr 2016 war ich auf der Suche nach einem Passpferd. In dieser Zeit hielt Anne-Sophie Hufer, die Besitzerin von der hübschen Passstute Gloa, Ausschau für eine Betreuung von Gloa, da Anne-Sophie zwei Auslandssemester in Brasilien absolvieren wollte. Anne-Sophie ist selbst einige Jahre mit Gloa im Kader geritten. Dani, Gloa und Anna-Sophie kannten sich daher gut. Anne-Sophie sprach Dani an um die schöne Möglichkeit des BW-Kaders, bei der Vermittlung von passenden Interimsreitern zu helfen, für sich und Gloa zu nutzen und eine gute Betreuung für Gloa zu finden. Der Kontakt zwischen uns war bald hergestellt und ein Besuch am Bodensee geplant und umgesetzt. Vor Ort war schnell klar, dass Gloa ein wunderbares Pferd ist und es sehr gut passen würde, sie für ein Jahr reiten zu dürfen. Die Begegnung mit Anne-Sophie war sehr herzlich und auch zwischen uns stimmte die Chemie auf Anhieb. Nach dem Probereiten und einer kleinen Bedenkzeit waren sich alle Beteiligten einig, dass Gloa vom Bodensee zu mir in den Schwarzwald ziehen würde. Sowohl für die Besitzerin, die nun, zumindest was ihr Pferd betraf, sorgenfrei studieren konnte, als auch für mich eine wirklich tolle Lösung .Gloa hat sich schnell und unproblematisch eingewöhnt. Die Erlebnisse mit Gloa waren durchweg schön, lehrreich und sehr positiv. Mit Gloa konnte ich viele wertvolle Erfahrungen auf der Passstrecke sammeln und damit auch so manchen Erfolg feiern. Das Reiten von Gloa hat mir als Reiter sehr viel gebracht und wir konnten in der ganzen Zeit an- und miteinander wachsen. Auch der Kontakt zu Anne-Sophie war eine Bereicherung. 2017 verlängerten wir die Zeit, die Gloa bei mir sein sollte, nochmal um ein Jahr. Das war natürlich ein Glücksfall für ein kontinuierliches Training und die neue Turniersaison. Im Sommer 2018 kehrte Anne-Sophie endgültig nach Deutschland zurück und es erfolgte dann schweren Herzens der Abschied von Gloa. Nach der DIM, die wir noch gemeinsam genossen, habe ich Gloa sehr dankbar und natürlich auch traurig ihrer Besitzerin zurückgegeben. Ich kann auf eine wirklich super schöne Zeit zurückblicken und möchte mich hier auch nochmal bei Anne-Sophie Hufer bedanken, für ihr Vertrauen mir dieses schöne, liebenswerte, erfahrene und manchmal auch eigenwillige Pferd zur Verfügung zu stellen. Aber auch bei Dani Gehmacher für ihre Vermittlung und Förderung und bei meinen Eltern, die das „Zweitpferd auf Zeit“ immer unterstützt haben. Besonders schön finde ich, dass sich die Kreise im Kader schließen wenn bereits entwachsene Mitglieder auf den Kader „zurückgreifen“ und jüngeren Kadermitgliedern die Möglichkeit geben neue Erfahrungen zu sammeln.


Lara Vogler – Kolla vom Hülbehof

Mein Name ist Lara Vogler und wie sich viele denken können, reite ich schon (fast) mein ganzes Leben lang. Begonnen habe ich mit meinen eigenen Pferden, mit denen ich erste Turniererfahrungen sammeln durfte. Das Ausbilden und Trainieren interessierte mich immer mehr, sodass ich beschloss, das Ganze zu meinen Beruf zu machen. Momentan absolviere ich meine Ausbildung zum Pferdewirt, Fachrichtung Spezialreitweisen Gangreiten, auf dem Hülbehof.

Vor meiner Ausbildung durfte ich überwiegend Viergänger reiten, wodurch ich wenig Passerfahrung
sammeln konnte. Von Familie Vollmer/Mattner wurde mir Kolla vom Hülbehof zur Verfügung gestellt, um mehr Sicherheit und Erfahrung im Pass sammeln zu könnnen.

Kolla ist eine 2011 geborene Stute, die über sehr guten und sicheren Rennpass verfügt. Somit ist sie das optimale Lehrpferd für mich, um mit und vor allem von ihr zu lernen. Inzwischen reite ich sie schon seit einem guten Jahr und durfte mit ihr auch schon auf mehreren Turnieren starten. Dank Kollas fröhlicher und motivierter Art, und ihrem immer vorhandenen Vorwärtsdrang waren wir auch schon recht erfolgreich. Daran möchte ich jetzt natürlich anknüpfen und freue mich sehr auf die kommende Zeit, in der ich hoffentlich viele neue Erfahrungen sammeln kann.
Vor allem möchte ich mich bei Familie Vollmer/Mattner bedanken, dass sie mir dieses tolle Pferd anvertrauen und mir fleißig mit Rat und Tat zur Seite stehen!

Lilli Schneider & Grimnir vom Wiesenhof

 

In der letzten Saison hatte ich die Möglichkeit noch mehr Erfahrung im Passreiten und in den Fünfgangprüfungen zu sammeln. Da Nattrùn wieder in die Zucht ging, stellte mir Sabine Weiter vom Kandelhof ihren Hengst Grimnir vom Wiesenhof zur Verfügung.

Mit der Unterstützung meines Vaters lernten Grimnir und ich uns besser kennen.

Beim Zweibrückener Outdoor ritt ich ihn das erste Mal in einer Turnierprüfung. Ziel war es, ihn auf der DJIM in der Passprüfung zu reiten. Leider verletzte sich Grimnir und musste daher pausieren.

Im Herbst durfte ich ihn dann aber nochmals in Zweibrücken starten! Da habe ich dann bei den Jugendlichen den Fünfgang und die T7 mit dem ersten Platz abschließen können.

 

Vielen Dank an Sabine Weiter, die mir Grimnir zur Verfügung gestellt hat und an Jens Füchtenschnieder, der mit Grimnir und mir trainiert hat.


Alice Schofield & Kára vom Neddernhof

Im Herbst 2015 habe ich die junge Stute Kára vom Neddernhof (eine 2009 geborene Viergangstute) von ihrer Besitzerin Anna Siemers für zwei Jahre zum weiter trainieren und ausbilden geliehen bekommen. Gegen Ende der Saison 2015 war ich auf der Suche nach einem jüngeren und noch nicht fertig ausgebildeten Pferd, das ich in einem gewissen Zeitraum ausbilden und auf Turnieren vorstellen kann. Über Dani Gehmacher kam ich dann in Kontakt mit Frau Siemers, die bereit war, mir Kára für zwei Jahre zu Verfügung zu stellen.
Das erste Jahr liegt jetzt hinter uns, und wir haben schon viel erreicht: Ich habe Kára für den schweren Viergang und Tölt vorbereitet, aber auch die Vielseitigkeit ist mir sehr wichtig. Dressur, Geschicklichkeit, Springen und Tölt in Harmony sind die Bereiche in denen ich Kára weitergebildet habe. Es ist auch für die Besitzerin wichtig, dass Kára ein vielseitiges Pferd wird, welches später auch von ihren eigenen Kindern geritten werden kann.
In der ersten Turniersaison waren wir gut unterwegs. Natürlich gab es mal Höhen und Tiefen, die aber bei einem jungen und noch nicht sehr erfahrenem Pferd dazugehören. Dennoch hatten wir gute Bewertungen in der Dressur Kür, sowie Tölt in Harmony und in der Geschicklichkeit. Auch auf der Bahn waren wir erfolgreich und konnten uns für die DJIM (für eine Viergangkombination) und MEM (für Frankreich) qualifizieren.
Zusammenfassend bin ich sehr dankbar dafür, dass Frau Siemers mir die Möglichkeit gegeben hat, Kára zu reiten, und mein letztes Jahr als Junior noch auszunutzen zu können. Ich freue mich auf die kommende Turniersaison für die wir fleißig am Trainieren sind.

Alicia Uhlitzsch & Baldur Freyr frá Búlandi

Ich habe leider nicht das Glück ein eigenes Pferd zu besitzen. Meine langjährigen Reitlehrerin Bärbel König ermöglichte mir mit ihrem eigenen Pferd die Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften 2016. Dort lernte ich Rebecca Heinrich kennen und in einem Gespräch bot sie mir an Baldur auf dem Bonartshäuser Hof Probe zu reiten. Seit November 2016 ist Baldur meine Reitbeteiligung.

Baldur ist auf der einen Seite ein sehr menschenbezogenes Pferd jedoch gleichzeitig sensibel und speziell. Vom ersten Tag an entstand eine besondere Verbindung zwischen uns –dadurch habe ich unglaublich viel gelernt.

Ich darf Baldur wie mein eigenes Pferd reiten- durch das regelmäßige Training bei Rebecca Heinrich, habe ich schnell, unglaublich große Fortschritte gemacht. Bei meinem Training mit Baldur gibt es auch mal Probleme, bei denen ich alleine nicht weiterkomme – aber auch hier kann ich mich immer auf die Unterstützung von Rebecca verlassen.

Im Jahr 2017 konnte ich mich auf unserem ersten gemeinsamen Turnier für die DJIM qualifizieren und diese mit dem 2. Platz in der T3 und dem 5. Platz in der V2 erfolgreich meistern. Gemeinsam schafften wir es noch auf anderen Turnieren unter die ersten Drei. Da Baldur Fünfgänger ist und ich jetzt auch soweit bin, haben wir den fünften Gang in unser Trainingsprogramm aufgenommen und ich werde dieses Jahr erstmals im Fünfgang starten.

Noch vor zwei Jahren habe ich nur von träumen können, jemals auf der Deutschen Jugend Islandpferde Meisterschaft mitzureiten oder mal dem BW-Kader anzugehören.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ein erfolgreiches Jahr 2017 hinter mir liegt. Ich freue mich auf die kommende Turniersaison mit Baldur und auf die neuen Erfahrungen, die wir sammeln werden.

Herzlichen Dank an Becky, Bärbel und meine Eltern für die Unterstützung!

Ayla Marquenie & Núpur

Im Frühling 2014 sprach Jean­Paul Balz mich nach einem Kurs in dem Elsaß (wo ich wohne) an.
Ob ich Interesse hätte, sein Pferd auszuprobieren und eventuell die kommende Turniersaison zu
reiten. Bald ging ich in die Schweiz und lernte den Núpur, einen sehr netten Islanderwallach
kennen. Zusammen mit Caro Klein und Jean­Paul Balz haben wir dann viel trainiert, beide viel
gelernt und einige schöne Turniere geritten. Aber vor allem haben wir sehr viel Spaß gehabt. Die
Saison 2015 dürfte ich ihn wieder reiten, mit als Ziel die Weltmeisterschaft in Herning, Dänemark.
Dafür haben wir dann auch viel trainiert, in der Schweiz, in Frankreich.. Ich war oft dort und der
Núpur ist auch mehrere Mahle Zuhause im Elsaß gewesen. Die Qualifikationsturniere gingen gut
bis sehr gut und so bekamen wir unseren Ticket für Herning! Die WM war wirklich ein tolles
Erlebnis. Wir waren dort für zwei Prüfungen auf der Bahn: T1 und V1. Die Turniersaison haben
wir dann auch in September mit zwei französischen Meistertiteln (Viergang und Tölt) abgeschlossen. Ich bin Jean­Paul und Caro sehr dankbar, das ich den Núpur reiten dürfte und Jahr wieder darf, und bin mir sicher das wir noch viele schöne Momente erleben werden.


Ayla Marquenie & Sveipur

Meine Geschichte mit Sveipur begann im Sommer 2016. Weil mein damaliges Leihpferd, Nupur von Schluensee, verletzt war, hat das Französische Gestut « Pur Cheval » mir ein anderes Leihpferd angeboten, Sveipur fra Midhrauni, ein in dem Moment 10- jähriger Schecke Wallach. Das Alles geschah ganz kurzfristig, vor der MEM 2016 in Saarwellingen.

Da ich schon mit dem Nupur qualifiziert war, gestattete der Französische Verband mir mit Sveipur bei der MEM zu starten. Wir hatten nur drei Wochen für das Training.....

In diese Zeit habe ich jedes freie Moment mit Sveipur verbracht und wir sind schnell zusammen gewachsen. Die Belohnung war eine schöne V1-Prüfung bei der MEM und ein Finalplatz.

Nach der MEM fing mein Vorbereitungsjahr für das Tiermedizinstudium in Paris an, für Reiten war deshalb nicht mehr viel Zeit. Aber mit Sveipur haben wir das Beste draus gemacht und uns für Frankreich qualifizieren können für die WM 2017 in Oirschot.

Das war natürlich wieder ein grosses Abenteuer. Wir haben voll genossen und wieder viel dazu gelernt !

Nach der WM haben wir Sveipur wieder nach Pur Cheval gebracht, wo er jetzt zur Verkauf steht. Ich habe mich für dieses Jahr auf mein Studium konzentrieren wollen.

Ich möchte Sveipur und Pur Cheval ganz herzlich danken fur das Vertrauen un die immer positive Betreuung. Ich habe wieder sehr viel dazu gelernt und ich wünsche Sveipur natürlich Alles Gute!