Erfahrungsberichte.

Letzte Aktualisierung: 27.06.2018

Alice Schofield & Kára vom Neddernhof

Im Herbst 2015 habe ich die junge Stute Kára vom Neddernhof (eine 2009 geborene Viergangstute) von ihrer Besitzerin Anna Siemers für zwei Jahre zum weiter trainieren und ausbilden geliehen bekommen. Gegen Ende der Saison 2015 war ich auf der Suche nach einem jüngeren und noch nicht fertig ausgebildeten Pferd, das ich in einem gewissen Zeitraum ausbilden und auf Turnieren vorstellen kann. Über Dani Gehmacher kam ich dann in Kontakt mit Frau Siemers, die bereit war, mir Kára für zwei Jahre zu Verfügung zu stellen.

Das erste Jahr liegt jetzt hinter uns, und wir haben schon viel erreicht: Ich habe Kára für den schweren Viergang und Tölt vorbereitet, aber auch die Vielseitigkeit ist mir sehr wichtig. Dressur, Geschicklichkeit, Springen und Tölt in Harmony sind die Bereiche in denen ich Kára weitergebildet habe. Es ist auch für die Besitzerin wichtig, dass Kára ein vielseitiges Pferd wird, welches später auch von ihren eigenen Kindern geritten werden kann.

In der ersten Turniersaison waren wir gut unterwegs. Natürlich gab es mal Höhen und Tiefen, die aber bei einem jungen und noch nicht sehr erfahrenem Pferd dazugehören. Dennoch hatten wir gute Bewertungen in der Dressur Kür, sowie Tölt in Harmony und in der Geschicklichkeit. Auch auf der Bahn waren wir erfolgreich und konnten uns für die DJIM (für eine Viergangkombination) und MEM (für Frankreich) qualifizieren.

Zusammenfassend bin ich sehr dankbar dafür, dass Frau Siemers mir die Möglichkeit gegeben hat, Kára zu reiten, und mein letztes Jahr als Junior noch auszunutzen zu können. Ich freue mich auf die kommende Turniersaison für die wir fleißig am Trainieren sind.

Alicia Uhlitzsch & Baldur Freyr frá Búlandi

Ich habe leider nicht das Glück ein eigenes Pferd zu besitzen. Meine langjährigen Reitlehrerin Bärbel König ermöglichte mir mit ihrem eigenen Pferd die Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften 2016. Dort lernte ich Rebecca Heinrich kennen und in einem Gespräch bot sie mir an Baldur auf dem Bonartshäuser Hof Probe zu reiten. Seit November 2016 ist Baldur meine Reitbeteiligung.

Baldur ist auf der einen Seite ein sehr menschenbezogenes Pferd jedoch gleichzeitig sensibel und speziell. Vom ersten Tag an entstand eine besondere Verbindung zwischen uns –dadurch habe ich unglaublich viel gelernt.

Ich darf Baldur wie mein eigenes Pferd reiten- durch das regelmäßige Training bei Rebecca Heinrich, habe ich schnell, unglaublich große Fortschritte gemacht. Bei meinem Training mit Baldur gibt es auch mal Probleme, bei denen ich alleine nicht weiterkomme – aber auch hier kann ich mich immer auf die Unterstützung von Rebecca verlassen.

Im Jahr 2017 konnte ich mich auf unserem ersten gemeinsamen Turnier für die DJIM qualifizieren und diese mit dem 2. Platz in der T3 und dem 5. Platz in der V2 erfolgreich meistern. Gemeinsam schafften wir es noch auf anderen Turnieren unter die ersten Drei. Da Baldur Fünfgänger ist und ich jetzt auch soweit bin, haben wir den fünften Gang in unser Trainingsprogramm aufgenommen und ich werde dieses Jahr erstmals im Fünfgang starten.

Noch vor zwei Jahren habe ich nur von träumen können, jemals auf der Deutschen Jugend Islandpferde Meisterschaft mitzureiten oder mal dem BW-Kader anzugehören.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ein erfolgreiches Jahr 2017 hinter mir liegt. Ich freue mich auf die kommende Turniersaison mit Baldur und auf die neuen Erfahrungen, die wir sammeln werden.

Herzlichen Dank an Becky, Bärbel und meine Eltern für die Unterstützung!


Ayla Marquenie & Núpur

Im Frühling 2014 sprach Jean­Paul Balz mich nach einem Kurs in dem Elsaß (wo ich wohne) an.
Ob ich Interesse hätte, sein Pferd auszuprobieren und eventuell die kommende Turniersaison zu
reiten. Bald ging ich in die Schweiz und lernte den Núpur, einen sehr netten Islanderwallach
kennen. Zusammen mit Caro Klein und Jean­Paul Balz haben wir dann viel trainiert, beide viel
gelernt und einige schöne Turniere geritten. Aber vor allem haben wir sehr viel Spaß gehabt. Die
Saison 2015 dürfte ich ihn wieder reiten, mit als Ziel die Weltmeisterschaft in Herning, Dänemark.
Dafür haben wir dann auch viel trainiert, in der Schweiz, in Frankreich.. Ich war oft dort und der
Núpur ist auch mehrere Mahle Zuhause im Elsaß gewesen. Die Qualifikationsturniere gingen gut
bis sehr gut und so bekamen wir unseren Ticket für Herning! Die WM war wirklich ein tolles
Erlebnis. Wir waren dort für zwei Prüfungen auf der Bahn: T1 und V1. Die Turniersaison haben
wir dann auch in September mit zwei französischen Meistertiteln (Viergang und Tölt) abgeschlossen. Ich bin Jean­Paul und Caro sehr dankbar, das ich den Núpur reiten dürfte und Jahr wieder darf, und bin mir sicher das wir noch viele schöne Momente erleben werden.


Ayla Marquenie & Sveipur

Meine Geschichte mit Sveipur begann im Sommer 2016. Weil mein damaliges Leihpferd, Nupur von Schluensee, verletzt war, hat das Französische Gestut « Pur Cheval » mir ein anderes Leihpferd angeboten, Sveipur fra Midhrauni, ein in dem Moment 10- jähriger Schecke Wallach. Das Alles geschah ganz kurzfristig, vor der MEM 2016 in Saarwellingen.

Da ich schon mit dem Nupur qualifiziert war, gestattete der Französische Verband mir mit Sveipur bei der MEM zu starten. Wir hatten nur drei Wochen für das Training.....

In diese Zeit habe ich jedes freie Moment mit Sveipur verbracht und wir sind schnell zusammen gewachsen. Die Belohnung war eine schöne V1-Prüfung bei der MEM und ein Finalplatz.

Nach der MEM fing mein Vorbereitungsjahr für das Tiermedizinstudium in Paris an, für Reiten war deshalb nicht mehr viel Zeit. Aber mit Sveipur haben wir das Beste draus gemacht und uns für Frankreich qualifizieren können für die WM 2017 in Oirschot.

Das war natürlich wieder ein grosses Abenteuer. Wir haben voll genossen und wieder viel dazu gelernt !

Nach der WM haben wir Sveipur wieder nach Pur Cheval gebracht, wo er jetzt zur Verkauf steht. Ich habe mich für dieses Jahr auf mein Studium konzentrieren wollen.

Ich möchte Sveipur und Pur Cheval ganz herzlich danken fur das Vertrauen un die immer positive Betreuung. Ich habe wieder sehr viel dazu gelernt und ich wünsche Sveipur natürlich Alles Gute!


 

 

Josje Bahl & Gliri vom Wiesenhof,  Hæra vom Wiesenhof, Svadilfari från Knutshyttan

Ich reite auf dem Wiesenhof und habe das Glück, auch eigene Pferde zu besitzen.

2014 durfte ich Ewelina Davidsons Hengst Svadilfari från Knutshyttan reiten.

Sie wollte ihn als Jugendsportpferd verkaufen und deshalb sollte er auch auf Turnieren vorgestellt werden. Ich hatte sehr viel Spaß mit ihm und konnte sehr viel von ihm lernen.

Er ist einfach ein tolles Pferd! Ich bekam mit ihm so auch die Möglichkeit, mich für den FEIF-Youth-Cup 2014 zu qualifizieren und teilzunehmen. Ich durfte ihn noch bis zur BW-Meisterschaft reiten, auf der er dann leider verkauft wurde. Ewelina gab mir so die Möglichkeit, ein tolles Pferd zu reiten und sehr viel zu lernen.

Dafür ein riesiges Dankeschön an Ewelina und natürlich auch an Svadil!

Ende Sommer 2014 bis Ende 2015 hatte ich das große Glück, Hæra vom Wiesenhof, die Stute von Helga Podlech, reiten zu dürfen. Wie ich zu ihr kam, war mehr Zufall. Denn Helga ist sehr aktiv im Wanderreiten, hat allerdings viel zu tun und deshalb nicht viel Zeit zu reiten. Daher durfte ich dann das tägliche Training mit Hæra übernehmen. In der Turniersaison war es dann so, dass ich sie sogar auf Turniere mitnehmen durfte, sofern Helga in der Zeit nichts anderes mit ihr vorhatte. Dass ich Hæra reiten durfte, war für mich toll, da ich mit ihr sehr viel lernen konnte und Erfahrung im Passtraining und auch in Fünfgang- und Passwettbewerben mit ihr sammeln konnte.

Ich bekam mit ihr so auch die Möglichkeit, auf der DJIM zu reiten und dort die Fünfgangkombination und das 250m- Passrennen zu gewinnen.

Das schönste war allerdings, dass Helga mir erlaubt hatte, anschließend an die DJIM noch eine Woche mit Hæra im Watt zu reiten. Ich hatte sehr viel Spaß mit ihr und sie ist mir in der Zeit auch sehr ans Herz gewachsen! Jetzt steht sie mit einem dicken Bauch auf der Zuchtstutenweide und erwartet ihr mit Sicherheit wunderschönes FohlenJ

Für das Alles und auch für das Vertrauen, das Helga mir gegenüber hatte, möchte ich ihr von ganzem Herzen danken!

Etwa zwei Jahre lang durfte ich Dani Gemachers Hengst Gliri vom Wiesenhof mit reiten. Dani macht viele Lehrgänge außerhalb und auch unglaublich viel Arbeit für die Jugend, so dass dann oft nicht mehr genug Zeit zum Reiten war. Aufgrund dessen durfte ich Gliri dann auch mit reiten.

Es war eine tolle Zeit, in der Dani mir die Möglichkeit gegeben hat ihren tollen Gliri reiten zu dürfen und sehr viel von ihm zu lernen und viel mit ihm zu erleben. Zudem stellte sie ihn mir 2014 für die Aufnahme in die Futurity Kids zur Verfügung. Es war eine Ehre, ein so tolles Pferd wie Gliri zu reiten.

Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken!


Mara Heinold & Breki vom Wiesenhof

Durch meine viele Dressurarbeit mit Sandra Keil, fragte sie mich nach einiger Zeit ob ich nicht ihr Dressurpferd Breki vom Wiesenhof dieses Jahr auf den Tunieren reiten möchte. Aufgrund meines Großen Interesse an der klassischen Dressurausbildung bejahte ich natürlich freudig. Nach unserem ersten Start auf den Qualifikationstag im März auf dem Wiesenhof, bei dem wir uns sogleich für die DJIM qualifizierten, folgte der Sieg in der Gehorsam B auf den baden-württembergischen Meisterschaften auf dem Alpenhof. Nun hoffe ich, dass wir auf der DJIM 2013 genauso erfolgreich sind.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei Sandra Keil für die Bereitstellung von Breki für die Tuniersaison 2013 bedanken, da ich durch ihn noch sehr viel dazu lernen konnte.


Mailin und Grimur

Dieser Bericht ist über Grímur, den Wallach den ich seit ein paar Jahren reite. Da ich mit Grimur viel Zeit verbringe, reite ich nur selten andere Pferde.

Er ist schon etwas älter und somit hat er schon viel Erfahrung, deshalb kann ich als jüngere und nicht sehr erfahrene Reiterin sehr viel von ihm lernen.

Fünf bis sechs Mal die Woche komme ich zu ihm und mache etwas mit ihm, wie zum Beispiel lange Austritte im Wald, Pass, Gymnastik oder andere Sachen, die ihm helfen so lang wie möglich fit und beweglich zu bleiben.

Grímurs Besitzerin und ich kommen super miteinander aus, das freut mich sehr. Da sie nicht so viel Zeit hat, kommt sie nur selten zu Grimur. Ich möchte ihr aber auch sehr herzlich dafür danken, dass sie mir Grímur anvertraut, wenn ich auf Turniere oder Lehrgänge fahre. Ich bin sehr gerne mit ihm unterwegs, aber für uns steht immer im Vordergrund, dass es nicht zu viel wird. Sodass es ihm immer gut geht und  er immer den Spaß dabei behält, wenn wir etwas mit ihm machen.

Aber ohne diese Unterstützung meiner Trainer und meiner Eltern wäre ich jetzt auch nicht da, wo ich jetzt bin. Ich habe viele Reitstunden bei ihnen gemacht und habe immer etwas Tolles gelernt, wenn aber auch mal etwas nicht klappt, sollte man immer nach vorne schauen und nie vergessen warum man reitet: Weil es Spaß macht. Das steht für mich auch immer im Vordergrund und so sind mir die Noten am Turnier nicht mal so wichtig. Mir ist wichtiger, dass alle Spaß haben, die Mensch wie auch die Pferde. sich niemand verletzt (auch kein Pferd) und dass ich und meine Trainer mit der Leistung vor Ort zufrieden sind.

Für mich ist es gerade wie es ist perfekt, deshalb hoffe ich, dass es noch so lange wie möglich so bleibt wie es gerade ist.