Erfahrungsberichte.

Letzte Aktualisierung: 05. August 2010

Karolin Streule & Kolur vom Wiesenhof

Im Alter von vier Jahren absolvierte ich meinen ersten Reitlehrgang bei Bruno Podlech.
Später kam ich dann in das Jugendförderprogramm von Daniela Gehmaher, mit welcher ich heute noch zusammen trainiere.
Im Jahr 2007 hat mir dann Bruno einen tollen 5-jährigen Hengst zur Verfügung gestellt, Kolur vom Wiesenhof. Ich habe Kolur selbst eingeritten und ausgebildet. Es war für mich ein sehr großer Vertrauensbeweis, dass er mir dieses Pferd anvertraute und keinen Zweifel hegte, dass ich es nicht schaffen würde. Zu meinen Bedenken meinte er nur: „Wenn er bei dir nichts wird kann der Kopf ab."
Anfangs hat mir Bruno sehr viel Unterricht gegeben, auch auf meinem anderen Pferd. Leider hinderte ihn dann seine Krankheit. Er konnte dann zwar nicht mehr mit mir reiten gehen, aber sein Interesse an den Fortschritten von Kolur und mir war ungebrochen, sodass er sich immer erkundigte und mir hilfreiche Tipps gab.
Ich bin mir sicher, dass er auch heute noch ab und an vorbei schaut um zu sehen was wir treiben und uns bei so manchem Ritt begleitet!
Ich bin Bruno für sein Vertrauen und Glauben an mich sehr dankbar und durch Kolur habe ich jeden Tag eine Erinnerung an ihn.
Heute gilt mein Dank Bernhard und Markus Podlech. Da Kolur über ein Jahr nicht richtig fit war, verlängerten sie unseren Vertrag, hierfür nochmals DANKE.
Trotz allem naht der Abschied welchen ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehe (wahrscheinlich mehr mit einem weinenden), denn einerseits ist man stolz was man dem Pferd alles beigebracht hat und dadurch sein Wert gestiegen ist und andererseits hängt man selbst sehr an dem Pferd. Doch wer denkt schon gerne an Abschied? Deshalb genießen Kolur und ich einfach jede Sekunde und trainieren fleißig weiter.


Stefan Hackauf & Perta vom Wiesenhof

Im Alter von 15 Jahren kam ich über die Talentschmiede zu meinem „neuen" Reit- und Turnierpferd Perta. Sie wurde vom Wiesenhof gezogen und anschließend nach Darmstadt verkauft. Da ihr Besitzer wenig Zeit hatte sie zu reiten und zu fördern, kam ich mit ein bisschen Glück an dieses wunderbare Pferd.
Nach dem ersten „pferdelosen" Treffen mit ihren Besitzern, bei denen Vertrags- und Geldangelegenheiten besprochen wurden, war es dann endlich so weit und sie wurde mir auf den Wiesenhof gebracht. Die anfängliche Probezeit verging wie im Nu und wir fanden relativ schnell einen gemeinsamen Nenner, so dass nach einem ziemlich erfolgreichen Turnier- und Trainingsjahr schnell feststand, dass wir auch in der nächsten Saison als Team vertreten sein werden und der Vertrag verlängert wurde.
Trainiert wurden wir damals von Dani Gehmacher, die mir auch zu diesem tollen Pferd verholfen hatte. Danke!!!
Nun stellt sich natürlich bei einer solchen Aktion auch immer die Frage wer welche Kosten etc. übernimmt. Reiter oder Besitzer???
In meinem Fall hatte ich großes Glück und ich musste nur den Beschlag und die Turnierkosten selbst tragen. Unterstand und Tierarzt übernahm ihr Besitzer. Auch hierfür möchte ich dem Besitzer Herrn M. Busch von ganzem Herzen danken, denn er ermöglichte mir nicht nur ein junges talentiertes Pferd zu reiten, sondern auch meine eigene Reiterei ein großes Stück weit zu fördern.
Natürlich sei an dieser Stelle auch gesagt, dass unermüdlicher Einsatz in Sachen „Besitzerpflege" und Zufriedenstellung ganz einfach dazu gehören. Solange die Besitzer mit der Arbeit die man selbst leistet und dem Besitzer abnimmt zufrieden sind, kommt es auch zu keinerlei Komplikationen.
Somit möchte ich mich auch bei Dani Gehmacher und Herrn Busch für ihre Mühen und die Großzügigkeit bedanken.

(Stefan Hackauf)

Lena Dörrer & Villingur vom Lixhof

Seit ca. 7 Jahren reite ich und durch einen Zufall bin ich vor 4 Jahren auf den Lixhof gelangt. Zuerst nahm ich einmal in der Woche eine Reitstunde auf den Schulpferden. Doch mit der Zeit habe ich auch Kurse mitgemacht und eines Tages wurde ich gefragt, ob ich gerne mal ein Turnier reiten möchte. So entwickelte es sich, dass Annette Braun mir ein Leihpferd zur Verfügung stellte. Wir probierten ein paar Pferde aus um zu schauen, welches Pferd am besten zu mir passt. So kam am Ende Villingur vom Lixhof dabei heraus. Nun reite ich ihn seit fast 3 Jahren fast jeden Tag und wir sind schon durch dick und dünn gegangen. Wir haben zusammen schon sehr viel erarbeitet und sind nun unzertrennlich.


Mit Villi habe ich schon sehr viel erlebt: wir gehen auf Turniere, wir waren auf einem unvergesslichen Wattritt, wir sind schon bei verschiedenen Shows aufgetreten, waren zusammen schwimmen und vieles, vieles mehr.
Ich finde ein Leihpferd sehr gut, da man den Leuten, die kein eigenes Pferd besitzen, trotzdem ermöglichen kann, Turniere zu reiten und ein Pferd auszubilden.
Natürlich hat man durch solch ein Leihpferd auch Verpflichtungen, zum Beispiel muss man auf dem Hof helfen ( Misten, Füttern, Zaun reparieren, u.s.w ) oder den Beschlag des Pferdes bezahlen. Jedoch bekommt man dafür auch sehr viel zurück.
Es ist ein tolles Gefühl für mich, dass Annette so viel Vertrauen in mich setzt und mir die Verantwortung für ihr Pferd übertragen hat.
Natürlich ist es vollkommen klar, dass Villi ihr Pferd ist, aber irgendwie ist er doch „mein" Pferd!
Danke Annette!!

(Lena Dörrer)

Mina Schust & Villimey vom Lixhof

Ich reite seit meinem 5. Lebensjahr und kam vor ca. 4 Jahren durch Zufall auf den Lixhof.
Als erstes nahm ich Reitstunden auf den Lehrpferden von Annette Braun, durfte aber auch viel mit ihrer kleinen Tochter Kai Anna Braun ausreiten. Es entstand schnell eine enge Freundschaft zwischen Kai Anna und mir. Wir trafen uns fast jeden Tag und machten spaßige, meist rasante Ausflüge mit Pferd und Hund. Mein Lieblingspferd war Vopni frá Miðhúsum von Svenja Braun, obwohl ich ihn zu der Zeit noch nicht geritten hatte. Kurz vor meinem ersten Turnier durfte ich das erste mal Vopni reiten und ich war überglücklich. Zu meinem Glück kam noch, dass ich mein erstes Turnier (vom Lixhof aus) mit Vopni reiten durfte, obwohl ich ihn erst einmal davor geritten hatte. Nach langer Überlegung von Svenja bekam ich nun Vopni als mein Reitpferd. Ich ritt ihn die Turniersaison 2007 über. Leider erkrankte Vopni Anfang 2008 an Spat. Ich bekam Villimey vom Lixhof , so zu sagen für den Übergang, vielleicht, bis Vopni wieder gesund ist, zu reiten. Doch es blieb letztendlich bei Villimey, da man Vopni nicht mehr so belasten kann wie man ihn vor seiner Krankheit belasten konnte. Seit 2 Jahren reite ich Mittlerweile Villimey fast täglich und wir sind unzertrennlich. Wir haben sehr viel Spaß beim Turnierreiten aber auch beim schwimmen gehen, Galopprennen, Horseball und sonstigen lustigen Aktivitäten. Durch Annettes tolle Arbeit und Unterstützung mit Villmey und mir, machen wir täglich Fortschritte und sehen gute Erfolge auf den Turnieren. Im Gegenzug, dass ich so ein tolles Pferd reiten darf und so gute Unterstützung habe, helfe ich fleißig bei allem mit, was auf dem Hof ansteht. Durch die Großzügigkeit von Annette muss ich nur die Beschlagskosten von Villimey und natürlich meine Turnierkosten tragen. Annette hat großes Vertrauen zu mir, da sie mich, oftmals alleine mit Villimey auf sämtliche Turniere und Trainings lässt.


Dafür an Annette ein herzliches Dankeschön!!!
Das Thema Leihpferd ist eine schöne Sache, denn man ermöglicht Menschen trotz nicht sehr großen finanziellen Möglichkeiten ein „eigenes" Pferd.
(Mina Schust)