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Dienstag, 1. September 2009

DJIM 2009 - der Donnerstag.

Der Donnerstag an der DJIM... ein voller Tag!

Am DJIM-Donnerstag war bereits der ganze Tag (von 8.00 Uhr morgens bis ca. 20.00 Uhr abends) mit verschiedenen Prüfungen gefüllt. Parallel zu den Ovalbahnprüfungen fanden noch Spring- und Dressurprüfungen, sowie der Geländeritt statt. Dies führte dann auch kurzfristig zu manchen organisatorischen Problemen, da einige nach Zeitplan und Starterlisten 2 bis 3 Prüfungen (nahezu) zur selben Zeit reiten sollten.

Außerdem erschwerte das Wetter die Abreitbedingungen noch zuätzlich, denn es wechselte sehr schnell zwischen extrem starkem Regen und Sonne. Bei einem starken, sehr plötzlich aufkommenden Regenschauer flüchteten fast alle Zuschauer ins Essenszelt oder die Reithalle. Einige Baden-Württemberger blieben aber unter ihrem Pavillon stehen, rückten eng zusammen und spannten zusätzlich noch Regenschirme auf, da das Wasser schon durch das Dach kam. Das war ein kaltes aber auch sehr lustiges Erlebnis! Die Prüfungen wurden dann immer wieder durch „Regenpausen" unterbrochen...

Alles in allem klappte aber alles und die Ba-Wüler waren sogar sehr erfolgreich. Beispielsweise konnten in den „Nicht-Ovalbahn-Prüfungen" des Tages Meike Unser, Karolin Streule und Johanna Esch in der Geländeprüfung platziert werden. Kai Anna Braun erreichte in der Springprüfung den 2. und 1. Platz (mit 6,56 Punkten!). Erwähnenswert ist außerdem, dass es ihr (bis auf eine andere Starterin) als einzigste gelang den Springparcours zu bewältigen ohne disqualifiziert zu werden. In der Springprüfung der Kinderklasse M erreichten Josje Bahl und Ann-Sophie Gebhard den 3. und 4. Platz und in der Gehorsam B der Junioren waren die Ba-Wüler ebenfalls sehr erfolgreich, hier konnte Johanna Erber den 4., Karolin Streule den 3. und Larissa Kejwal sogar den ersten Platz erreichen. In den Ovalbahnprüfungen konnten Kira Güldner, Marco Nickäs, Annika König, Helen Hodeige, Nina Blesinger, Karolin Streule und Simon Feldmann im Viergang V2 und der T2 das Zwischenfinale und Ann- Sophie Gebhard das Finale im Viergang V6 der KM erreichen. Doch natürlich sind auch die persönlichen Erfolge nicht zu vergessen, denn alle haben sich sehr viel Mühe gegeben und auch die „DJIM-Neulinge" hatten tolle Ritte.

Nach den Prüfungen ging es dann weiter mit dem Volleyball-Spiel ums Halbfinale gegen Bayern, was mit deutlichem Vorsprung vom Team aus Baden-Württemberg (bestehend aus Larissa Kejwal, Meike Unser, Gero Schmidt, Maximilian Stückert und Simon Feldmann) gewonnen wurde. Neben taktischen Aufschlägen bekam man im Spiel auch den Zusammenhalt und den Spaß der Mannschaft zu spüren. Somit kamen wir neben Weser-Ems, Rheinland-Pfalz/Saar und Westfalen/Lippe dem Finale ein großes Stück näher.

Doch damit war der Tag noch lange nicht zu Ende...Es folgte die (eingeschobene) Jugendreiterversammlung, an der vor allem das neue Leistungsklassensystem sowie die Wahl des Jugendreitervertreters, bei der Svenja Braun (einstimmig!) wiedergewählt wurde, zur Sprache kamen. Anschließend sollte noch eine Powerpoint- Präsentation der Landesverbände stattfinden. Doch nachdem nur 3 Landesverbände überhaupt solch eine Präsentation vorbereiteten und sie dann vor allem auch noch aufgrund technischer Probleme kurzfristig ausfiel, waren alle darüber doch sehr verägert. Aber es wurde einfach im Programm weitergemacht und niemand bekam die tolle Präsentation von Baden-Württemberg, mit der sich Kira Güldner und Meike Bruch sehr viel Mühe gegeben hatten, zu sehen. Jetzt soll eine andere Lösung gefunden werden (z.B. sie auf der IPZV- oder BW- Homepage zu veröffentlichen)... trotzdem schade!
Dann kam der Tanzwettbewerb und schnell war die Stimmung wieder toll. Die Baden-Württemberger waren gleich die ersten, die vor der Jury und der komplett vollen Halle vortanzten.
Die Tänzer konnten es schon kaum erwarten anzufangen...Denn es war nicht nur irgendein einfacher Partytanz, nein Baden-Württemberg gab sich wirklich viel Mühe damit... doch von vorne: Schon einige Zeit vor der DJIM trafen sich manche „von uns" zusammen um die passende Musik heraus zu suchen und in einem Tanzstudio eine ganze Choreografie mit anspruchsvollen Schrittfolgen und Formationen einzustudieren. Außerdem besorgte Andrea Stühler Pompons („Puschel" der Cheerleader) in gelb und schwarz, die dann auch während des Tanzes verwendet wurden und ein echtes Highlight darstellten-wiedermal eine neue, tolle Idee!
Aber nun war die größte Aufgabe derer, die den Tanz schon konnten, es den anderen auch beizubringen und das innerhalb von kurzer Zeit...Zwar hätten sie es auch alleine vortanzen können, doch mit vielen wirkt es natürlich ganz anders und macht mehr Spaß. Und so trafen sich alle bereits am Dienstag zusammen um mit den ersten Schritten zu beginnen. Anfangs war es noch sehr langwierig und alles musste immerwieder wiederholt werden, sodass nach einigen Stunden bei allen auch die Konzentration nachließ...Doch viel Zeit zum Üben sonst blieb nicht, denn am Mittwoch begannen bereits die Prüfungen und über den Tag verteilt einen Termin zu finden, an dem wenigstens fast alle konnten war unmöglich, schließlich waren wir ja eigentlich zum Reiten da, auch wenn das durch das ganze Rahmenprogramm manchmal leicht in Vergessenheit geriet ;). Doch dann war es Donnerstag und nach insgesamt fast 7 Stunden (!) gemeinsamem Training und dem „Entwefen einer Schlussfigur" von 20 Leuten klappte es dann auch das erste mal so richtig und danach machte es wirklich sehr großen Spaß und wir waren bereit... Der eigens einstudierte Tanz war toll und kam auch bei den anderen Landesverbänden so gut an, dass viele mit klatschten. Einige Ba-Wüler Eltern und Dani kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und man hörte nur noch „Geil!" :). Danach war die Erleichterung groß und wir schauten den anderen zu. Doch letztendlich konnten wir teilweise nur schmunzeln, denn keiner hatte sich so viel Mühe gegeben wie wir und somit wurden wir auch mit dem Sieg und damit dem Gewinn eines Seminars mit Marlise und Laura Grimm belohnt.

Das „Schreiberteam" hatte danach noch einen weiteren Termin, denn ein Interview mit Henning Drath von Isibless stand an. Er interessierte sich für unser Sozialprojekt und stellte einige Fragen. Außerdem kam von ihm die Idee Alphosines Zwillingsschwester Pauline so zu unterstützen, dass Isibless auf den Erlös eines Werbeplatzes auf der Website verzichten würde und somit einen Pate für sie finden würde.

Klar musste anschließend der vorherige Gewinn noch lange bei der Party gefeiert werden...Immer wieder sah man auch dort Elemente des Tanzes wieder aufkommen...Alle hatten also noch viel Spaß und waren sich einig dass dieser Tanz nicht in Vergessenheit geraten sollte, denn so etwas auf die Beine zu stellen war etwas besonderes und zeigt einmal mehr den Zusammenhalt und Teamgeist der Ba-Wüler!

(Annika König)