DJIM-Erinnerungen

Letzte Aktualisierung: 02.02.2014

DJIM Historie
Wer auf diese Internetseite gekommen ist und sich hier umsieht, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Vorstellung davon, wie es auf einem Islandpferdeturnier zugeht. Einige Besucher verfügen bestimmt über jahrelange Turniererfahrung und wissen somit vielleicht von diesem einzigartigen Gefühl der aufgeregten Vorfreude, gepaart mit totaler Müdigkeit, die einen überkommt, wenn man nach gefühlt 23 und geschätzt 8 Stunden Nettofahrzeit im bis unter das Dach - und in nicht wenigen Fällen sogar darüber hinaus - bepackten Auto und Anhänger im Schlepptau, vollkommen entkräftet und von Staus, Baustellen und Navi-Seitenladefehlern gezeichnet, mitten in der Pampa einen Zeltplatz entdeckt, der zweifelsohne das Ziel der Reise darstellt. Genau in diesem Moment an einem Montagabend im Juli wird den meisten, die diese Unternehmung auf sich nehmen bewusst - es ist die DJIM.
Die DJIM ist eines der Hauptevents im alljährlichen Veranstaltungskalender des IPZV und zählt nicht nur in Sachen Medieninteresse, Größe, Dauer und Teilnehmerzahl zum Größten, was es an Turnieren gibt, sondern ist für viele Kinder, Jugendliche und ehemalige Kinder und Jugendliche das absolut Größte.
Eine DJIM ist meist für die Dauer einer Woche eine andere Welt, ein dauerhaftes Gefühl der Freude und der Gemeinschaft aller jungen Islandpferdefreunde in ganz Deutschland, egal ob man mit oder ohne Pferd dabei ist und den Eltern , Großeltern, Trainern, Richtern, Helfern, Organisatoren und Zuschauern wird dieses Erlebnis ebenso zu Teil und schließt sie somit ein in dieses ganz besondere Erlebnis DJIM.
Ohne viel über Ablauf und Regularien einer Deutschen Jugend Islandpferde Meisterschaft erzählen zu wollen, ist es an dieser Stelle vielmehr Ziel, allen Interessierten dieses Flair und die einzigartigen Momente und Geschichten, wie sie nur eine DJIM schreiben kann, näherzubringen, in Form einer Historie Erinnerungen festzuhalten und allen, die noch nicht in den Genuss gekommen sind und noch keine eigene DJIM-Erinnerungen haben, zu zeigen, dass es sich wahrlich lohnt, die zu Beginn des Artikels beschriebenen Strapazen auf sich zu nehmen.
Die folgende Chronik ist eine Sammlung von Erlebnissen, Geschichten, Erfolgen, Anekdoten und Besonderem aus den Erinnerungen der Mitglieder des Jugendkaders BW.
Sie ist keineswegs vollständig, da es unendliche viele solcher Erinnerungen gibt und es ist wert, ständig und hoffentlich zahlreich erweitert und fortgeschrieben zu werden.
Daher möchten wir alle herzlich einladen, ihre DJIM-Erinnerungen mit uns zu teilen, um diese Seite zu einem unschätzbar wertvollen Fundus werden zu lassen, der diese DJIM-Geschichten und Erinnerungen, egal welcher Art, möglichst vieler Islandpferdefreunde aus ganz Deutschland und vielleicht darüber hinaus beinhaltet.

 

 


 

 

 

DJIM 1997, Roderath (Eifel):
Im Jahre 1997 beginnen die Erinnerungen der Mitglieder des aktuellen Jugendkaders.
Die Bahn des IPN war damals noch mit rotem Sandbelag ausgestattet was manchen Besitzern von Schimmeln, unverhofft zu „neuen" Pferden verhalf.
Alle Reiter bekamen Buttons in verschiedenen Farben, auf denen stand, in welcher Klasse man startete.
Das Fahnenrennen der KM wurde von den meisten (außer einem männlichen ausschließlich weiblichen) Startern (aus Angst vor Disqualifikation) im Schritt bewältigt, was die Jugendbundestrainerin E. Berger daran zweifeln ließ, dass sich die Kinder der Bedeutung des Wortes (Fahnen-)Rennen bewusst waren.
Nach dieser DJIM wurde die Springprüfung (aufgrund vieler „chaotischer" Bilder) für lange Zeit aus dem Programm genommen und feierte erst 2007 an gleicher Stelle ihr Comeback.
Siggi Narfi Bigirsson stellte beim Versuch ein Pferd in der Kinderklasse zum Galoppieren zu animieren seine Sportlichkeit unter Beweis, indem er in Form einer LaOla die ganze Runde mit rannte (S. B. möchte sich an dieser Stelle herzlich für seine Mithilfe bedanken.).

DJIM 1998, Züsch:
Neonazistische Band auf dem Reiterball, was viele Eltern dazu brachte, ihre Kinder panisch „abzuführen".
Es waren noch die „guten, alten Zeiten" mit überlaufenden Toiletten, Bäumen in der Bahn, Siegerpokalen, die mit Gefrierbeuteletiketten beschriftet wurden und unverschließbaren Sprecherwägen, die durch davor platzierte Autos gesichert wurden (weswegen dann morgens die Prüfungen erst später beginnen konnten, weil der Schlüssel für das Auto nicht mehr gefunden werden konnte.)

DJIM 1999, Ellenbach (Kaufungen):
Ein heutiges Mitglied der BW- und Bundeskaders, damals noch KS, schlief während des Aufmarschs auf dem Pferd sitzend ein.
Eine sehbehinderte Schwedin startete auf der Passbahn und ihre Teamkollegen standen in Abständen entlang der Passbahn, um ihr mit Weckern Anhaltspunkte zu geben, an welcher Markierung sie sich gerade befand.

DJIM 2000, Lipperthof (Wurz):
Eine der bis dato verregnetsten DJIMs aller Zeiten,der Paddockplatz verwandelte sich in ein Flussdelta und der mieralreiche Wurzer Boden ließ alle (Ausrüstungs-) Gegenstände im abgetrockneten Zustand glitzern und funkeln.

DJIM 2001, Almstedt:
Der Schimmel Fáni von S.B. blieb im Rennpass stehen, was Jugendbundestrainerin E.Berger dazu verleitete, ihn zum Mittelpunkt der nächsten Grillparty auszurufen.
Unser allseits beliebter C.Eckert gab an dieser DJIM seine Premiere als Parcoursbauer und kredenzte eine vorzüglich anspruchsvolle und schöne Geländestrecke.
Zu Beginn der Woche stellte noch die rechteckige Ovalbahn mit ihren spitzen Kurven den Mittelpunktder öffentlichen Aufregung dar,was sich aber erwartungsgemäß schnell wieder legte und von der Diskussion über Sinn und Unsinn einiger Geschicklichkeits-Aufgabenteile (Verladen mit Trense, Tragen einer übermanngroßen Strohpuppe für Kinder der Klasse M, etc.) abgelöst wurde.
Ebenfalls als Garant für öffentliches Ärgernis entpuppte sich das Fahnenrennen, mehr noch der Austragungsort (Stoppelfeld), welcher sich als suboptimal erwies.
2001 war das Premierenjahr für den Speedpass in der Kindeklasse (3 Starter) und die Vergabe von + und - anstelle von Sitz- und Einwirkungsnoten.

DJIM 2002, Kronshof (Dahlenburg):
Der durchgängig vorherrschende Dauerregen verursachte schlimmste Überschwemmungen! ALLES stand unter Wasser, die O-Bahn, D-Viereck, die Boxen, die Paddockwiese, ALLES!
Der Hausherr wollte seine Bahn vor der totalen Zerstörung bewahren ; und stellte Pylonen auf den 1. Hufschlag , was natürlich besonders im Fünfgang und der T2 nicht wirklich hilfreich für den Ausgang der Prüfungen war und woraufhin die Landesverbände Bayern und Nord eine unserer Meinung nach eindeutig geschichtsträchtige Allianz bildeten und sowohl einträchtig, als auch erfolgreich gegen die Pylonen protestierten (leider zu spät für die bereits gelaufenen Vorentscheidungen, aber für die Endausscheidungen hat es zum Glück noch gereicht).
Die eigentlich im Partyzelt geplante Schaumparty fand auf der Ovalbahn statt, da war das Wasser ja schon vorhanden, man musste nur noch den Schaum hinzufügen.
Der im Zuge der Geländeprüfung zu überwindende Steilhang führte zu teils kontroversen Diskussion en zwischen den einheimischen Teilnehmern aus dem Norden und den Hochgebirgsbewohnern südlich von Kassel,da die Nordlichter diesen für unbezwingbar steil befanden,während die in südlicheren Gefilden beheimateten Reiter nicht genau wussten,über welche Bodenwelle denn nun debattiert wurde.
Der geplante Medallienspiegel für die Bundesländer/Landesverbände wurde wieder revidiert, da (berechtigterweise, Anm. d. Autors) einige Beschwerden bezüglich der durch diese Tabelle entstandenen Ungerechtigkeiten und Fairnessdissonanzen eingereicht wurden.

DJIM 2003, Ellenbach (Kaufungen):
Dieses Jahr wurde die DJIM-Woche überschattet (oder besser überbrannt) von tropisch heißen T emperaturen und einem Klima, das eher in die äquatorialen Länder gepasst hätte als hinter die Kassler Berge, was unter Anderem zur Folge hatte, dass der Zeitplan entschärft wurde und von 87 Uhr am Morgen an geritten wurde, um dem bis in die Abendstunden reichenden Zeitplan eine Pause um die unmenschlich heißen Mittagsstunden zu gönnen.
Aus dem Richterkollegium wurde eine Polizeistaffel formiert, die tagsüber auf dem Paddockplatz patrouillierte, um sicherzugehen, dass alle Tiere genug Schatten und Wasser zur Verfügung hatten.
Die Gras(Pass)bahn war für außerordentlich schnelle Zeiten gut.
Nicht nur tagsüber war es heiß, auch im Festzelt ging es heiß her, weshalb diese DJIM vielen in positiver Erinnerung für die gelungenen Abendveranstaltungen blieb.

DJIM 2004, Verden (a. d. Aller):
Das Turniergelände befand sich inmitten eines weitläufigen Rennbahnkomplex, was zur Folge hatte dass die Turniergäste jeden Morgen um 6 Uhr von donnernden Traberhufen und prustenden Nüstern geweckt wurden.
Während des Passrennens kam es zu einer großen Verzögerung, da die Startboxen falsch ausgerichtet waren und alle Starter aus der rechten Box nach wenigen Metern tollkühn in der Hecke landeten, was in Punkto Geländegängigkeit im Vergleich zur ohnehin schon sehr unebenen und hügeligen Grasbahn eine nur unmerklich höhere Herausforderung für Ross und Reiter darstellte.
Der Aufmarsch aller Teilnehmer wurde zweimal ausgetragen, der Erste wurde in einer nie dagewesenen Art und Weise zelebriert und in einen Umzug aller Pferde durch die Stadt ausgeweitet, wobei der Bürgermeister, umrahmt von zahlreichen Ansprachen, in einer Kutsche abgeholt und zum Turniergelände gebracht wurde.
Am Länderabend wurde das vom LV Bayern ausgetragene, zünftige Maßkrugstemmen zum großen Favoritensterben aus dem ausgerechnet ein Baden(z)er, nämlich Harald P. als Sieger hervorging.
Der Stilviergang, mit über 70 Startern die am stärksten fluktuierte Prüfung , konnte eine weitaus höhere Nennungs-Starter-Deckung aufweisen als die Geländeprüfung, bei der von ursprünglich 40 genannten Pferden letztendlich noch 9 an den Start gebracht wurden. Das Streckenprofil machte wohl einen etwas anspruchsvollen Eindruck auf die Mehrzahl der Reiter/innen
Diese DJIM war für einen unserer größten Meister, W.Feldmann, geradezu inspirierend und ein Schecke aus BW,der in der Gehorsam C (heute A) über die Absperrung aus dem Viereck sprang, verleitete ihn dazu, über die wahre Bedeutung der Vereinigung von Dressur und Springen in der Caprilliprüfung zu philosophieren.

DJIM 2005, Bockholts-Hoff (Lünzen):
In diesem Jahr wurde der Reiterball von einem großen, regionalen Radiosender organisiert, weshalb das gesamte Turniergelände mit Bauzäunen ausgestattet wurde, um die Massen an Partygästen in den Griff zu bekommen.
Das in der Geschicklichkeitsprüfung zu durchreitende Flattertor brach unter mysteriösen Umständen unter einem Reiter zusammen.

Das Dressurviereck war in unbereitbarem Zustand, daraufhin wurde ein provisorisches Viereck errichtet, wobei sich die Beschallung dorthin als schwierig erwies und die Teilnehmer zu äußerst kreativen Lösungen für ihre Kürmusiken antrieb (Bsp.1:Auto mit offenen Türen an den Bahnrand und Radio auf volle Lautstärke; Bsp.2:Ghettoblaster mit rauhen Mengen an Ersatzbatterien, etc.)

Altes Dressurviereck vs. neues Dressurviereck

Verschiedene "Musikvarianten"


Die annähernd quadratisch abgesteckte Wiese, auf der das Reiten im leichten Sitz ausgetragen wurde erschwerte es den Reitern, sich zu orientieren, weshalb sie kurzerhand in „Baumseite" und „Straßenseite" unterteilt wurde.

Der LV Baden-Württemberg startete eine große Fanoffensive, welche sich in lautstarker Unterstützung der Reiter/innen mittels Fahnen, Banner, Ratschen, Trommeln und allerlei anderer Lärminstrumente äußerte.

Die überdimensionale Hüpfgiraffe (Hüpfburg in Giraffenaufmachung, Anm.d.A.) fand nicht nur bei den kleinen Besuchern regen Anklang.


Im Anschluß an die DJIM feierte der Nord trifft Süd Wattritt seine Premiere und konnte alle Teinehmer begeistern.

DJIM 2006, Lingen:
Verhältnismäßig überragende Rahmenbedingungen für die Reiter (2 Bahnen)wussten zu begeistern, ebenso die Passbahn, die sehr schnelle Zeiten brachte und der eindrucksvolle Einritt unter einer Brücke hindurch.
Wieder einmal wusste eine DJIM mit einer aufwändigen und anspruchsvollen Geländestrecke aufzuwarten.
Der Verpflegung und dem Rahmenprogramm gebührt an dieser Stelle besondere Erwähnung, da dieses zur Zufreidenheit ausnahmslos aller Teilnehmer Speisen und Getränke bot
Die Richter ließen ihre Becher und Flaschen in den Richterzelten zurück, was abends einigen junge „Pfandpiraten" zu erfolgreichen Beutezügen verhalf.
Ungewöhnlicherweise verlief genau zwischen Paddockplatz und Wettkampfgelände eine Bundesautobahn.

DJIM 2007, Roderath (Eifel):
Für die verregnete Anreise und den entsprechend feuchten Aufbau der Zelte wurden einige
Ba-Wü-ler durch einen feucht-fröhlichen Kirmesabend in Roderath, inklusive einer Breitseite eifler‘scher Gastfreundschaft und einer zünftigen Kostprobe rheinischer Brauchtümer entschädigt, sehr amüsant!
Am Grillabend des LV-BW ging der Tisch mitsamt dem Grill in Flammen auf und mussten von Benno Dörrer „gelöscht" werden.
Ein mysteriöses Getränk namens Rüsselheber beginnt seinen Siegeszug durch die Rachen und Mägen württembergischer, fränkischer und badischer Islandpferdefreunde , von der Insel aus Feuer und Eis kam eine atemberaubende Geschichte von amputierten Fingerkuppen (S. J. „Und ab ins Mund!") zu uns und ein Isländer nimmt auf zwei Beinen am Mitternachtstölt teil.
Die Passbahn wurde zur Hälfte unterteilt um Kindern das Abreiten zu ermöglichen. Das dazu verwendete Absperrband, gepaart mit Richtern die sich zur Bewertung der Passläufe in die örtliche Flora verirrten und so zu raschelnden Büschen mutierten sorgten für so manche 0 beim Zurücknehmen.
Zum ersten Mal seit Langem wurde auf der DJIM wieder ein Galopprennen ausgerichtet und man darf dieses sicherlich als eines der Highlights dieses Turniers bezeichnen.
Im Anschluß an die Begehung der Geländestrecke wird auf unbestimmte Zeit ein Verbot für die Eltern und Betreuer verhängt, an der Begehung teizunehmen, da die Jugend- und Organisationsleitung vehement bedrängt und angegangen wurden.
„DJIM‘s next Topmodel" feiert Premiere und kürt eine fesche Bayerin zum neuen Coverface der Championrider-Kampagne.
Von Mittwoch bis Samstag gab es recht versöhnliches Wetter, am Sonntag jedoch öffnete der Himmel pünktlich zum Aufmarsch seine Pforten.

DJIM 2008, Saarwellingen:
Der Paddockplatz war ursprünglich auf einem Stoppelfeld geplant, nach zahlreichen durchbohrten Zeltböden und vehementen Protesten der Teilnehmer wurden alle Angereisten vom Stoppelfeld auf spärlich vorhandene Grasflächen „evakuiert".
Der Saarwellinger Verein wusste durch einen engagierten Paddockplatz-Service zu überzeugen, an dem heftigen Gewitter, welches die DJIM ‚08 am Donnerstag heimsuchte, einen Blitz in ein Zelt einschlagen ließ und für einen Abbruch der Geländeprüfung sorgte, konnten sie leider auch nichts ändern.

Eben diese Geländeprüfung konnte am Folgetag jedoch begeistern durch eine interessantes Anforderungsprofil und eine schöne Strecke.


Der BW-Kader richtet zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem Wiesenhof Partyteam die DJIM Welcome Party aus, mit großem Erfolg.

Fortsetzung von "DJIM's next Topmodel"

 

Djim 2009, Kronshof

Vom 22. bis 26. Juli fand diese DJIM auf dem Kronshof in der Lüneburger Heide statt. Eine der umfangreichsten DJIMs überhaupt, denn neben 470 Teilnehmern war einiges an Rahmenprogramm geboten!

Montag und Dienstag reisten die meisten an und hatten die Möglichkeit auf der dortigen Anlage zu trainieren. Abends versammelten sich die zahlreich angereisten Baden-Württemberger auf dem Paddockplatz um gemeinsam zu grillen und letzte organisatorische Dinge zu klären. Es folgte die gut besuchte „Welcome-Party“ des Landesverbands.

Bereits seit Dienstag übten auch die verschiedenen Landesverbände für den anstehenden Tanzwettbewerb, der am Donnerstag stattfinden sollte. „Wir“ studierten einige Stunden lang eine Choreografie ein. Für diesen Einsatz wurden die Baden-Württemberger schließlich auch bei einer Performance vor großem Publikum belohnt und konnten den Preis, ein Training mit Laura und Marlise Grimm, gewinnen.

Außerdem wurde von jedem Landesverband eine Volleyball-Mannschaft gestellt. Diese Teams spielten im Verlauf der gesamten Veranstaltung (auch inoffiziell noch nachts um 3 Uhr!) immer wieder auf dem Sand-Reitplatz neben der Ovalbahn gegeneinander. Das Team aus Baden-Württemberg schaffte es ins Finale, wurde dann aber von Rheinland-Pfalz/ Saar besiegt. Diese Mannschaft gewann ein Training mit Tölt-Weltmeisterin Jolly Schrenk in der Reitschule Berger in Berlar.

Parallel zum Turnier fand weiterhin die „Arbeitswelt Pferd“, eine Informationsmesse rund um verschiedene Ausbildungen und Berufe zum Thema Pferd, statt. Unter anderem hielten bekannte Persönlichkeiten des IPZV wie Dani Gehmacher, Carsten Eckert oder Elisabeth Berger verschiedene Vorträge. Aber auch aus anderen Bereichen der Arbeit mit dem Pferd, wie z.B. Tierärzte oder Studenten waren Vertreter vor Ort. Die jungen Teilnehmer waren sehr interessiert und hatten die Möglichkeit sich ausgiebig zu informieren.

Am Mittwoch, dem ersten Prüfungstag, stand der alljährliche Länderabend, in dessen Rahmen wieder viele landestypischen Köstlichkeiten verspeist wurden, auf dem Programm.

Spitzenreiter der Prüfungen mit den meisten Startern war die Viergangprüfung V5 der Jugendklasse am Freitag. In mehreren „Etappen“ bewerteten die Richter 88 (!) Teilnehmer.

Highlight des Tages war eine tolle Eröffnungsfeier. Durch den Aufmarsch aller Teilnehmer eintstand ein buntes Bild auf der Ovabahn. Es folgten verschiedene Reden des IPZV-Präsident Karly Zingsheim, Bundesjugendwart Carsten Eckert und der Gastgeber. Überraschend war ein Besuch von Hermann Wetehoff und seiner Mini-Shettie Stute Lady und Resputin, die einen Teil aus ihrer Apassionata-Show präsentierten. Alle waren begeistert.

Außerdem erhielt jeder ein ganz besonderes Erinnerungsstück an die DJIM: Einen schönen Holztölter!

Am Abend gab es noch ein italienisches Buffet und um 22 Uhr den Akustiktölt auf der Ovalbahn.

Der Freitag war gefüllt mit insgesamt neun Zwischenfinals und zahlreichen zusätzlichen Prüfungen, wie Gehorsam, Gelände, Pass- und Galopprennen oder Trail. Unterbochen wurde das volle Programm durch einen heftigen Regenschauer: Carsten Eckert verordnete eine „Schlechtwetterpause“! Kaum eine viertel Stunde später beruhigte sich aber wieder alles und die Sonne strahlte.

Das Wetter war sonst nahezu immer sehr gut und auch plötzlicher Regen konnte die Baden-Württember nicht vom Zuschauen und Anfeuern abhalten. So standen sie eben mit Regenschirmen und dicht gedrängt unter dem Pavillon, der mit der Zeit etwas wasserdurchlässig geworden war.

Am Sonntag neigte sich nach allen A-Finalen, Ehrungen der Deutschen Meister und der Abschlussparade auch diese DJIM wieder dem Ende zu.

Fazit: Eine gelungene Meisterschaft mit sehr viel (Rahmen-)Programm, Spaß, begeisternden Ritten und einer sehr guten Planung durch den Gastgeber, das Kronshof-Team.

(Annika König)

 

DJIM 2013, Ellenbach

Die DJIM 2013 fand in Ellenbach statt und war mal wieder einzigartig! Vor allem das unglaublich wechselhafte Wetter blieb vielen in Erinnerung! Es wurde zumindest nie langweilig; 30°C, Schwüle, Gewitter oder Sturmwarnung, ständig war man damit beschäftigt sämtliche Sonnensegel, Vorzelte oder ähnliches auf und abzubauen.

Wenn es dann wirklich mal den Schweiß aus allen Poren drückte und man keine Zeit zum Duschen hatte, wurde man erfinderisch, um trotz allem einen kühlen Kopf zu bewahren.

Auch ein Highlight jeder DJIM ist der gute alte Länderabend! Jeder Landesverband sponserte diverse Köstlichkeiten. Ob klein oder groß, jung oder alt, für jeden ist etwas dabei! Und auch den kleinsten hat es geschmeckt! Aber natürlich nur mit viel „roter Soße“ ;-)

Die Motto Party der DJIM 2013 trug das Thema „berühmte Persönlichkeiten aus dem IPZV“! Die kreativsten Jugendlichen ahmten Henning Draht, Walter Feldmann, Annette Braun und viele mehr „berühmte Persönlichkeiten aus dem IPZV“ nach.

Schon bei der Vorbereitung waren einige Lachflashs vorprogrammiert! Als dann auch noch die total erschöpfte Dani sich gefragt hat, warum denn nur „Annette“ auf dem Boden liegt vor Lachen, als sie sie mit „Annette, weißt du wo mein Auto ist?“ angesprochen hatte, waren alle Beteiligte nicht mehr zu retten und es wurden Tränen gelacht!

Zusammengefasst war es mal wieder eine sehr witzige DJIM und wir freuen uns schon alle auf die DJIM 2014!

 

 

 

Hier endet unsere DJIM Historie vorerst und wir bitten nochmals um mögichst regen Zulauf an Erinnerungen, Anekdoten, Geschichten, Bildern und Erlebnissen, egal welcher Art, um unsere Chronik möglichst umfassend und vielfältig gestalten zu können.
Abschließend wünschen wir viel Vergnügen beim Stöbern in unseren DJIM-Erinnerungen und hoffen, Ihre eigenen, vielleicht vergessenen DJIM-Geschichten geweckt zu haben.

Bis zur DJIM 2010 und auf viele weiter unvergessliche Feste der Jugend,

der Jugendkader des IPZV LV Baden-Württemberg.

(Gero Schmidt)